Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler besucht Kloster Maria Laach und den Lavadome in Mendig

Seit Jahren unternehmen die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer der Jugendfeuerwehren im Kreis Ahrweiler eine Informationstour, welche diesmal durch den stv. Kreisjugendfeuerwehrwart Winfried Kraatz organisiert wurde.

Ziel war diesmal das Kloster in Maria Laach und der Lavadome in Mendig. In der Mittagszeit trafen sich die 29 Teilnehmer am Klostereingang, wo sie von Bruder Jakobus herzlich begrüßt wurden. Nach Besichtigung des Außenbereiches und Erläuterung der Einsatzmöglichkeiten im Brandfall, betrat die Gruppe das Klosterinnere. Geschichtliches zum Kloster wurde in interessanter Form den Teilnehmern erzählt. Der lange Aufbau, die wechselhaften Besitzverhältnisse, die aktuelle Nutzung des Klosters waren für die teilnehmenden Feuerwehrangehörigen vielfach gar nicht bekannt. Es folgten Erläuterungen zum Altar, der Sakristei und weiterer Nebenräume. Immer wieder gab es Informationen zum Brandschutz. Weiter ging es zur Orgel, an der Bruder Jakobus eine kleine Kostprobe seines Könnens zum Besten gab. Danach begann der Aufstieg in den Glockenturm. Auch hier wurde die Geschichte zu den Glocken und der Aufbau des Glockenturms erzählt. Nach dem Abstieg wurde die umfangreiche Bibliothek besichtigt. Die Ausmaße waren überraschend und man fühlte sich in die Welt von Harry Potter versetzt. Auch hier gab es Hinweise zur Technik, um die wertvollen Exemplare zu schützen. Danach wurde ein Film über das Leben im Kloster Maria Laach gezeigt, womit die gut 2-stündige Führung zu Ende war.

Die nächste Station war der Lavadome in Mendig. Zunächst informierte ein Vortrag zur Entstehungsgeschichte rund um den Laacher See im Besucherzentrum. Weitere Hinweise gab es zu den schwierigen Abbautätigkeiten des Basalts. Weiter ging es unter Tage in ein ehemaliges Abbaugebiet. 150 Stufen ging es herab in den ca. 30 Meter tiefer liegenden Bereich. Die Höhe und Größe des Untertagewerks beeindruckte. Neben der Abbaugeschichte gab es viele Informationen zum Brandschutz und zur Evakuierung in einem Schadensfall. So wurde von Bränden in den Schächten berichtet, weil diese nach Schließung des Bergwerkes als Mülldeponie genutzt wurde. Manchmal kommt es zu aufwendigen Bränden, weil fahrlässig Brandgut in diese Öffnungen entsorgt wurde. Eine aufwendige Arbeit für die Feuerwehr, die glücklicherweise sehr seltenen Brände zu löschen. Auch wurde über die kraftraubende Arbeit berichtet, wenn Personen beim Besuch aus dem Besucherbergwerk gerettet werden müssen, weil sie sich verletzt haben. Regelmäßige Kontrollen durch das Bergamt und Übungen der Feuerwehr tragen maßgeblich zur Sicherheit der Besucher bei. Die Teilnehmer waren außerordentlich beeindruckt über die Größe des Besucherbergwerkes und dem Hinweis, dass sich solche Abbaubereiche vielfach unter Mendig befinden.

Nach dieser Führung traf man sich zu einem gemeinsamen Abendessen. Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn, und seine Stellvertreter Dieter Ferres und Winfried Kraatz zeigten sich sehr zufrieden. Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Informationstour geben, bei der sich Brandschutzeinrichtungen in Firmen, Kirchen und Klöster und sonstige Einrichtungen besichtigt werden.

 

Dieter Ferres

Stellvertretender Geschäftsführer

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